Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Hirngefickt.

Blog-Eintrag zum Anhören: 

Eines der schwierigsten Dinge am Chronisch-Krank/beHindert-Sein ist für mich, einen Mittelweg zwischen Hoffnung und Resignation zu finden. Das wäre vermutlich sowieso schon alles andere als einfach, auch ganz ohne Input von anderen Menschen dazu. Dieser Input kommt aber ständig und erschwert die Sache extrem. Ratschläge wie: „Mach doch mal Yoga“, „Hast du schon Diät XYZ ausprobiert?“, „Geh doch mal mehr an die frische Luft.“ und ähnlicher – oft sehr übergriffiger – Schmu, den ich (und andere chronisch Kranke) regelmäßig höre mag zwar gut gemeint sein, hat aber dennoch keine angenehme Wirkung. Er ist nicht nur deswegen anstrengend, weil oft ein zutiefst ableistisches „Funktionier doch bitte!“ mitschwingt, sondern weil er mich immer wieder auf mich und meine Perspektivlosigkeit zurückwirft. Auf die Erkenntnis, dass viele Leute auch nach 100 Erklärungen immer noch denken, ich müsse doch nur Handlung X ausführen und wäre dann plötzlich gesund™ – darauf, wie wenig…

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